Immunhistochemische Basalmembrananalyse des Cholesteatomepithels*
S. Lang, A. Nerlich, I. Wiest, M. Schreiner · Pädiatrische Praxis · 1994 · Heft 07 · S. 371-374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dem Cholesteatom als einer Erkrankung mit hyperproliferativem Charakter liegt eine gestörte Zell-Matrix-interaktion zugrunde Eine Analyse der proliferationsmodulie-renden Basalmembran als Kontaktzone zwischen Cholesteatom und Stroma läßt Rückschlüsse auf eine derartige Dysfunktion zu. In Cholesteatompräparaten von sechs Patienten wurden immunhistochemisch die wesentlichen Basalmembran-komponenten Laminin, Heparansulfatproteoglykan (HSPG), Kollagen IV, sowie das nicht Basalmembran-spezifische Fibro-nektin angefärbt. Dabei zeigte sich eine fragmentarische Basalmembran des Cholesteatomepithels mit r…