Die Geschichte der Stimmgabel - Teil 2: Die Entwicklung der klassischen Versuche nach Weber, Rinne und Schwabach
H. Feldmann · Pädiatrische Praxis · 1997 · Heft 05 · S. 318-326
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Seit dem 17. Jahrhundert war bekannt, dass man Töne über Luftleitung und Knochenleitung hören kann und dass hierdurch eine Unterscheidung zwischen Hörstörungen im Mittelohr und solchen im Hörnerven möglich ist. Es gab aber noch lange keinen Bedarf für eine solche Differentialdiagnose. Nach der Erfindung der Stimmgabel 1711 hatte sich diese in der Musik rasch durchgesetzt; es dauerte aber noch weit über 100 Jahre, bis sie Eingang in die Physiologie und Otologie fand. VOM RICHTUNGSHöREN ZUM SOG. WEBERSCHEN VERSUCH: J. B. Venturi, Physiker in Modena, hatte 1802 bewiesen, dass ein Richtu…