HIV-assoziierte Zysten der Ohrspeicheldrüsen*
S. Ihrler, W. Steger, A. Riederer, C. Zietz, T. Vogl, U. Löhrs · Pädiatrische Praxis · 1996 · Heft 11 · S. 671-676
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Bei HIV-Infizierten treten Lymphoepitheliale Zysten (LEZ) der Ohrspeicheldrüsen in 3-6% auf. Deren formale Pathogenese ist umstritten; bisher wurde eine Entwicklung aus Speicheldrüseneinschlüssen in intraparotidealen Lymphknoten favorisiert. METHODIK: 17 Resektate der Glandula parotis von HIV-infizierten Patienten wurden histologisch und immunhistologisch untersucht. Zusätzlich erfolgte eine Korrelation mit magnetresonanztomographischen Befunden (MRT). ERGEBNISSE: Unseren Untersuchungen zufolge entwickeln sich die Zysten aus den Drüsenläppchen nach initialer lymphozytärer Infiltratio…