Neuropathologische Befunde bei chronischen Epilepsien
H. K. Wolf, O. D. Wiestler · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 02 · S. 127-129
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Behandlung chronischer pharmakoresistenter Epilepsien gewinnt die Resektion epileptogener Gehirnareale zunehmend an Bedeutung. Bei einer Auswertung von 279 epilepsiechirurgischen Resektaten des Epilepsiezentrums der Universität Bonn fanden sich in 89 % aller vollständig beurteilbaren Praparate spezifische histopathologische Veränderungen. Tumoren niedrigen Malignitätsgrads wie Gangliogliome, pilozytische Astrozytome und dysembryoplastische neuroepitheliale Tumoren waren unter den fokalen Läsionen am häufigsten vertreten. Glioneuronale und vaskuläre Fehibildungen und die Ammonshornsklerose…