Anwendung einer standardisierten Mundpflege zur Prophylaxe und Therapie einer Mukositis hei Patienten während der Radiochemotherapie von Kopf-Hals-Malignomen
Ch. Hasenau*, B. P. E. Clasen, D. Roettger · Pädiatrische Praxis · 1988 · Heft 11 · S. 576-579
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Radiochemotherapie von Malignomen im Kopf-Hals-Bereich tritt regelmäßig als Nebenwirkung eine zunächst aseptische Mukositis auf (3). Im Falle der Superinfektion mit pathogenen Keimen kann die Ausprägung der Mukositis zur Unterbrechung der Tumortherapie zwingen und auch bedrohliche Komplikationen verursachen, wie fulminante septische Infektion, Ausbreitung zum Ösophagus bis zur Mediastinitis, generalisierte Mykosen (4, 10, 14). Es wird hier die systematische, lokale, kombinierte Anwendung von H202, PVP-Jod, Nystatin und Dexpanthenol-Lösung zur Prophylaxe und Therapie der radiochemotherapeu…