Die Bedeutung von schleichenden Strömungen für die kalorische Erregbarkeit der Gleichgewichtsorgane in Schwerelosigkeit*
H. W. Pau, W. Limberg · Pädiatrische Praxis · 1988 · Heft 12 · S. 616-620
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Báránys Theorie der kalorischen Erregbarkeit der peripheren Gleichgewichtsorgane beruhte auf der Annahme einer unter Schwerkraft auftretenden, wärmebedingten freien Endolymphkonvektion im Bogengangsbereich. Da die Cupula wie eine „Konvektionsbremse” die Ampulle verschließt, wurde die Báránysche Theorie modifiziert. Ein kalorischer Nystagmus ist nun auch in Schwerelosigkeit auslösbar, d.h. unter Bedingungen, bei denen infolge fehlender Gravitation keine Auftriebskräfte wirken können. Zur Erklärung dieses Phänomens wurde die Volumenvermehrung durch die Erwärmung herangezogen, wodurch es infolge ein…