Einteilung und Begriffsbestimmung der Riech- und Schmeckstörungen
R. Fikentscher, H. Gudziol, B. Roseburg · Pädiatrische Praxis · 1987 · Heft 07 · S. 355-357
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Riech- und Schmeckstörungen werden inhaltlich und sprachlich definiert und nach zwei Prinzipien, der Art und dem Ort des Schadens, einheitlich klassifiziert. Demnach entsprechen den quantitativen Dysosmien (Ageusie, Hyposmie, Hyperosmie) die quantitativen Dysgeusien (Ageusie, Hypogeusie, Hypergeusie) und den qualitativen Dysosmien (Parosmie, Pseudoosmie, Phantosmie, Agnosmie) die qualitativen Dysgeusien (Parageusie, Pseudogeusie, Phantogeusie, Agnogeusie). Nach dem Ort des Schadens sind respiratorische, epitheliale, kombinierte, nervale und zentrale Dysosmien sowie epitheliale, nervale und ze…