CareLit Fachartikel

Die Einführung der Schockbehandlungen und die psychiatrische Emigration

Uwe Henrik Peters · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1992 · Heft 09 · S. 356-365

Dokument
1034884
CareLit-ID
Jahr
1992
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
Uwe Henrik Peters
Ausgabe
Heft 09 / 1992
Jahrgang 60
Seiten
356-365
Erschienen: 1992-09-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Einführung und Ausbreitung der Schockbehandlungen ist auf das engste mit der Emigrationsbewegung deutschsprachiger Psychiater 1933-1938 verknüpft. Manfred Sakel begann 1934 in Wien, möglicherweise auch schon 1933 in Berlin, mit Insulinkomabehandlungen und emigrierte in die USA. Ab 1936 führte Max Müller in Münsingen dieselben Behandlungen durch. Zahlreiche psychiatrische Emigranten machten auf ihrem Emigrationsweg in Münsingen Station, um die neue Methode in ihre zukünftigen Gastländer zu tragen, u. a. Lucie Jessner, Gertrude May-Gross, Martin Gross, Ruth Wilmanns, Arthur Kronfeld, Justin Han…

Schlagworte

Chicago Berlin Adler Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie