Aktive Immuntherapie des habituellen Aborts: Ist die Gefährdung größer als der therapeutische Nutzen?*
K. Marzusch, G. Mayer, J. Dietl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 12 · S. 1009-1013
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die weitverbreitete aktive Immuntherapie zur Vermeidung habitueller Aborte ist hinsichtlich der möglichen Komplikationen, wie unerwünschte Immunantworten und der Übertragbarkeit von Infektionserkrankungen, vergleichbar mit der Transfusion von Blut- oder Blutbestandteilen. Im Vergleich zu Erythrozyten- und Thrombozytentransfusionen muß bei der Immunisierung mit Lymphozyten mit einem höheren Infektionsrisiko für das Zytomegalievirus gerechnet werden, wobei insbesondere einer potentiellen Gefährdung des Kindes Rechnung getragen werden muß. Auch eine mögliche Induktion von irregulären erythrozytären…