Neues, nicht chirurgisch implantierbares Katheter-Port-System zur lokoregionalen Chemotherapie des fortgeschrittenen Harnblasenkarzinoms
E.-P. Strecker, W. Michaelis, T. Claus, P. Tsikuras · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1990 · Heft 09 · S. 260-265
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es ist ein neues Katheter-Port-System zur lokoregionalen Chemotherapie des fortgeschrittenen Harnblasenkarzinoms entwickelt worden, das vom Radiologen selbst implantiert werden kann. Bis jetzt sind drei Patienten mit Harnblasenkarzinomen mit Befall der umgebenden anatomischen Beckenstrukturen behandelt worden. Ein 5F-Katheter wird hierzu nach translumbaler Punktion der Aorta in die A. iliaca interna eingeführt. Ein subkutaner Tunnel mit Verbindung zur Punktionsstelle nimmt den Port zur Medikamentengabe auf. 10 mg Mitomycin wurden dreimal in Intervallen von einer bis drei Wochen infundiert. Comput…