Einschätzung und therapeutische Möglichkeiten beim posthämorrhagischen Hydrocephalus des Neugeborenen
D. Arnold, B. Adis, W. Rettwitz, P. Lasch, W. Kachel · Klinische Pädiatrie · 1988 · Heft 04 · S. 299-306
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer intraventrikulären Blutung des Frühgeborenen kommt es bei etwa 10% der Kinder zur Ausbildung eines Hydrocephalus internus. Seine Progredienz hängt direkt vom Blutungsgrad ab. Es kann bereits zu einer Hirnschädigung kommen, ohne daß intracranieller Druck und Kopfumfang zunehmen. Einschätzung und Therapieentscheidung richten sich im wesentlichen nach klinischen und sonographischen Kriterien. Von 135 Kindern mit intraventrikulären Blutungen entwickelten 40 einen posthämorrhagischen Hydrocephalus internus. Therapiebedürftig waren 35 Kinder, 11 verstarben. Die am häufigsten durchgeführten M…