Erythroblastose bei lebendgeborenem Kind mit Triploidie - Folge fetomaternaler Makrotransfusion?
A. Franek, H. Böcker · Klinische Pädiatrie · 1984 · Heft 06 · S. 394-397
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über die Blutbildveränderungen eines lebendgeborenen und 46 Std. überlebenden Kindes mit Triploidie berichtet. Ähnliche Auffälligkeiten wurden bisher nur einmal beschrieben. Die wesentlichen Merkmale sind eine Verminderung der Erythrozytenzahl und eine Vermehrung des Zellvolumens und des Hgb.-Gehaltes pro Zelle. Morphologisch fanden sich extrem viele kernhaltige Vorstufen, zum Teil mit Kernsatelliten und Mehrkernigkeit. Insgesamt ergibt sich ein Bild wie bei einer chronischen Erythroblastose. Als Erklärung bietet sich eine chronisch rezidivierende fetomaternale Makrotransfusion an, da ein…