Pholedrin zur Lokalisation des Horner-Syndroms
Helmut Wilhelm, Evelina Schäffer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1994 · Heft 03 · S. 169-175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Mittels indirekt wirkender Sympathomimetika wie Hydroxyamphetamin läßt sich beim Horner-Syndrom der Ort der Läsion pharmakologisch bestimmen. Pholedrin ist dem Hydroxyamphetamin chemisch ähnlich, wir untersuchten deshalb, ob es bei Normalpersonen und bei Patienten mit Horner-Syndrom auch in gleicher Weise wirkt. METHODEN Bei augengesunden Probanden wurde vor und nach einmaliger und mit unterschiedlichem Intervall zweifacher Pholedringabe die Pupillenweite fotografisch bestimmt. Bei 18 Patienten mit Horner-Syndrom, bei denen der Ort der Läsion zuvor mit Hydroxyamphetamin bestimmt worde…