Thyreostatische Therapie in der Gravidität
J. Wisser, R. Knitza, H. Hepp · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 06 · S. 367-370
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Anwendung von Thyreostatika in der Schwangerschaft birgt für den Feten neben einem potentiellen teratogenen Risiko die Gefahr der hypothyreoten Stoffwechsellage, da Thyreostatika, im Gegensatz zu Schilddrüsenhormonen, plazentagängig sind. Die Frage nach der Gefährdung des Feten unter mütterlicher Thyreostatikatherapie wird in der Literatur unterschiedlich beantwortet. Eine Zusammenstellung der bislang publizierten Einzelbeobachtungen ergab 278 Schwangerschaften, während derer mit Imidazolderivaten (Gruppe I) und 192 Schwangerschaften, in denen mit Thiouracilderivaten (Gruppe II) behandelt wur…