Langzeitergebnisse der Behandlung des Morbus Perthes im floriden Stadium und nach Entwicklung einer Coxa magna mit der Beckenosteotomie nach Chiari
W. Lack, P. Ritschl, H. Kristen, W. Ramach · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1987 · Heft 06 · S. 652-656
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über Langzeitergebnisse in der Behandlung des Morbus Perthes bzw. seiner Folgezustände mittels der Beckenosteotomie nach Chiari an 14 Patienten mit einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren berichtet. Die Indikation ist dann gegeben, wenn einerseits infolge einer starken Lateralisierung des Hüftkopfes bzw. eines fortgeschrittenen Kopfzerfalls die vollständige Überdachung in varischer Einstellung nicht möglich ist, oder andererseits eine ausgeprägte Coxa magna mit mangelnder Überdachung bzw. bereits eine Sekundärarthrose als Folge dieser mangelnden Überdachung aufgetreten…