Ermüdungsbrüche im Sport
K.-A. Riel, P. Bernett · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1991 · Heft 06 · S. 471-476
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ermüdungsbrüche sind Knochenfrakturen, die meist an der unteren Extremität auftreten und auf Überlastung zurückzuführen sind. Auch die Spondylolyse kann als Ermüdungsbruch aufgefaßt werden. In 10 Jahren konnten 67 Ermüdungsbrüche bei Sportlerinnen und Sportlern beobachtet, behandelt und bis zur wiederhergestellten Sportfähigkeit verfolgt werden. Zur Frühdiagnose eignen sich Knochenszintigramm und Kernspintomogramm. Laufen steht als auslösende Sportart im Vordergrund. Schonung, d.h. Sport- und Trainingspause, führt zu Schmerzfreiheit, die eine wesentliche Orientierung zu Verlaufsbeobachtung bietet…