Das Antiphospholipid-Syndrom
E. Gromnica-Ihle · Aktuelle Rheumatologie · 1996 · Heft 02 · S. 106-113
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist definiert als eine Erkrankung mit venösen oder arteriellen Thrombosen, Spontanaborten oder Thrombozytopenie und dem wiederholten Nachweis von Antiphospholipid-Antikörpern (APA). Es kann mit weiteren Autoimmunerkrankungen, besonders dem systemischen Lupus erythematodes, assoziiert sein (sekundäres APS) oder isoliert als primäres APS (PAPS) auftreten. Eine Unterscheidung zwischen Patienten mit einem APS und jenen, bei denen nur APA nachgewiesen werden können, ist notwendig. Die APA sind gegen Komplexe aus negativ geladenen Phospholipiden und Plasmaproteinen, e…