Bildgebende Untersuchungen des Gehirns bei blinden und sehbehinderten Kleinkindern
E. Boltshauser, M. Steinlin, L. Thun-Hohenstein, O. Bänziger, V. Pezzoli, E. Martin · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1992 · Heft 05 · S. 620-622
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Abklärung von Säuglingen mit verzögerter visueller Entwicklung wird neben neurophysiologischen Abklärungen meist eine bildgebende Untersuchung des Gehirns durchgeführt. Wir berichten über unsere Erfahrungen, insbesondere mit Magnetresonanz Imaging (MRI). Das MRI hat den Vorteil, dass eine Beurteilung der Myelinisierung der weißen Substanz, auch der Radiatio optica möglich ist. Bei Status nach perinataler Asphyxie läßt sich typischerweise eine periventrikuläre Leukomalazie parieto-okzipital nachweisen. Insgesamt waren die Befunde bei Kindern mit und ohne Augenmißbildungen sehr heterogen: N…