Neurorétinopathie maculaire
A. Neetens, C. Koppen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 05 · S. 377-381
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Makulare Neurorétinopathie (MN) Aller Wahrscheinlichkeit nach ist die MN ein am häufigsten einseitig und akut bei jungen Frauen isoliert auftretender Prozeß der neuroretinalen Schicht der Netzhaut, vielleicht als eine entzündliche (viral bedingte) Krankheit zu betrachten. Drei Fälle werden beschrieben. Charakteristisch sind kuneiforme oder trä-nentropfähnliche Flecken im Augenhintergrund und entsprechende Herabsetzung der fovealen Sehschärfe und der Netzhaut-Sensibilität. Die Ergebnisse der Fluoreszenz-Angiographie und der Elektroophthalmographie sind völlig negativ, wodurch sich die MN von zystoidem Ödem und Re…