Die Tenonplastik als neues Operationsprinzip in der Frühbehandlung schwerster Verätzungen*
Ch. Teping, M. Reim · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1989 · Heft 01 · S. 1-5
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine besondere Gefahr in Fällen schwerer Verätzung stellt bei Vorliegen ausgedehnter konjunktivaler, kornealer und skleraler Nekrosen die Entwicklung der korneoskleralen Ulzeration dar. Für diese Formen schwerster Verätzung wurde die Tenonplastik als neuartiges operatives Verfahren entwickelt. Das Prinzip der Tenonplastik beruht auf einer plastischen Operation mit vitalem in der Orbita gelegenen Bindegewebe. Primär werden sämtliche Nekrosen von Konjunktiva und Sklera operativ entfernt. Der elastische Tenonsche Gewebslappen wird dann stumpf soweit in die Tiefe der Orbita präpariert, dass er letztl…