Die Wertigkeit des transbrachialen Zugangsweges für die arterielle Gefäßdarstellung unter Verwendung von 4-F-Kathetern
W. Lederer, W.-H. Dingler, J. Gaa, H. Brand, W. Zöller, H. K. Deininger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 12 · S. 674-677
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer prospektiven Studie wurde bei 158 Patienten die Komplikationsrate der transbrachialen, arteriellen DSA mit einem 4-F-Katheter untersucht. Zweimal (1,3 %) traten lokale Thrombosen auf, viermal (2,5 %) kam es zu einem medikamentös beherrschbaren Pulsdefizit, und bei 3 (1,9 %) Patienten mußte das transbrachiale Vorgehen wegen eines Spasmus der A. brachialis abgebrochen werden. Da die Komplikationsraten nicht höher liegen als bei anderen Zugangswegen, bewährt sich die transbrachiale, arterielle DSA vor allem auch bei ambulanten Patienten.