Sekundäre Resistenz gegen Cumarinderivate bei einer Patientin mit Hyperkoagulabilitäts-Syndrom
C. Marburger, D. Maclachlan, O. Haisken, J. X. deVries, I. Walter-Sack, K. Andrassy, P. Nawroth, R. Ziegler, H. Kather · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 31/32 · S. 959-964
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Eine 23jährige Patientin mit tiefer Beinvenenthrombose wurde stationär übernommen, da der Quick-Wert bei Phenprocoumongabe nicht sank. Aus der früheren Vorgeschichte waren ein Vorderwandinfarkt und eine Parenchymnarbe der rechten Niere als sonographischer Zufallsbefund bekannt. An den Zehen beiderseits zeichnete sich eine bläuliche, feinretikuläre Verfärbung ab. Der übrige klinische Befund war, ausgenommen eine Adipositas, unauffällig. UNTERSUCHUNGEN: Die Konzentrationen der Kreatinkinase (bis 250 U/l) und der Lactatdehydrogenase (bis 300 U/l) waren erhöht. Im Blut…