Transnasal eingelegte perkutane endoskopische Gastrostomie-Sonde
R. Januschowski · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 47 · S. 1452-1454
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE: Eine 78jährige Frau mit hirnorganischem Psychosyndrom und Nahrungsverweigerung wurde zur Implantation einer PEG-Sonde überwiesen, nachdem wiederholt Infusionen vom Hausarzt angelegt worden waren, um Exsikkosen bis hin zum Coma auszugleichen. Die Patientin war somnolent. Eine Anamnese oder Kooperation waren nicht zu erreichen. THERAPIE UND VERLAUF: Trotz Prämedikation mit 20 mg Diazepam und 100 mg Pethidin konnte das Endoskop nicht durch den Mund eingeführt werden. Dagegen konnte über das linke Orificium nasi mit einem Routinegastroskop (9 mm Außendurchmesser) der Zugang zum Magen proble…