Die Computertomographie in der traumatologischen Diagnostik des hinteren Beckenrings
M. Warmuth-Metz, R. Schmitt, G. Schindler, B. Gay · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1988 · Heft 03 · S. 289-294
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 62 Patienten mit traumatisiertem hinteren Beckenring betrug die Trefferquote der konventionellen Röntgendiagnostik im direkten Vergleich zur CT als Referenzmethode nur 70 %. Bei Hochgeschwindigkeitstraumen ist gerade dieser statisch wichtige Abschnitt häufig betroffen. Eine diagnostisch leicht zu erfassende Fraktur und/oder Bandverletzung am ventralen Beckenring sollte deshalb bei fehlendem Traumahinweis oder unklarer Situation am dorsalen Ring Anlaß zu einer CT zur vollständigen Klärung und Beurteilung der Beckenstabilität sein.