Homonyme Hemianopsie bei Hirntumoren
A. Huber · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 05 · S. 543-550
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Entstehung einer homonymen Hemianopsie kommen Tumoren im Bereiche des Tractus opticus, des Corpus geniculatum laterale, sowie ganz besonders im Bereiche der Sehstrahlung und Sehrinde in Frage. Sie sind für ungefähr ⅔ der Temporallappenläsionen und für die Hälfte bis ⅓ der Parietal- und Okzipitallappenläsionen verantwortlich. Beim Hirntumor ist die chronologische Reihenfolge von 2 Symptomengruppen stets zu beachten: In der Regel zuerst die Herd- und ihre Nachbarsymptome entsprechend der Tumorläsion eines bestimmten Hirngebietes, später Fernwirkungen der an Größe zunehmenden Geschwulst, die…