Kernspintomographische Untersuchungen bei Erkrankungen der Leber
R. Baumann, W. Grodd, B. Kurtz · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1985 · Heft 05 · S. 494-504
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von Beispielen verschiedener Lebererkrankungen, die an einem supraleitenden Magneten von 0,5 T Feldstärke studiert wurden, wird zur Wertigkeit der Kernspintomographie bei der Diagnostik pathologischer Leberprozesse Stellung genommen. Bei der Differenzierung zwischen soliden und flüssigkeitshaltigen Läsionen, wie z. B. Hämangiomen, erweist sich die MR-Tomographie der Computertomographie überlegen, da das unterschiedliche Relaxationsverhalten bei Wahl geeigneter Aufnahmeparameter auch ohne Kontrastmittelapplikation einen hohen Bildkontrast zur Folge hat. Die meisten diffusen Parenchymerkrank…