Laparoskopische pelvine Lymphadenektomie (LPLA) in der Diagnostik des lokoregionären Prostatakarzinoms
D. Fahlenkamp, W. Müller, B. Schönberger, S. A. Loening · Aktuelle Urologie · 1997 · Heft 01 · S. 35-42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Bei 200 Patienten mit einem Prostatakarzinom der klinischen Stadien T1-T3 und einem mittleren PSA-Wert von 44 ng/ml führten wir eine beidseitige laparoskopische pelvine Lymphadenektomie (LPLA) durch. Es wurden im Durchschnitt 11 Lymphknoten entfernt, die bei 44/156 Patienten (22%) Lymphknotenmetastasen aufwiesen. Die Operationszeit verringerte sich von anfänglich im Durchschnitt 125 auf später 60 Minuten. Bei 8 Patienten (4%) beobachteten wir schwerwiegende (major complications), bei 15 Patienten (7,5%) leichte Komplikationen (minor complications). Bei 40/156 Patienten ohne Lymphknotenmetastasen…