Sehvermögen und Verkehrsunfälle
B. v. Hebenstreit · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1984 · Heft 08 · S. 86-90
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der erste Teil der Untersuchungen hat ergeben, dass Fahrerlaubnisinhaber, die im Rahmen ihrer Berufsausübung Güter oder Personen befördern und deren zentrale Tagessehschärfe auf einem oder auf beiden Augen unter 0,7 liegt, sich von ihren Kollegen mit einer voll ausreichenden oder nur geringfügig herabgesetzten Tagessehschärfe deutlich (statistisch signifikant, zum Teil sogar hochsignifikant) dadurch unterscheiden, dass sie häufiger in Unfälle verwickelt sind. Dies trifft in besonderem Maße zu auf Unfälle nach dem 15. Praxisjahr (Spätunfälle) sowie auf Unfälle vom Typ „Vorfahrtsverletzung”, „Auffa…