Intestinale Angiodysplasien als zunächst nicht erkennbare Ursache rezidivierender gastrointestinaler Blutungen
R. Horstmann, E. Brune, U. Joosten, K. D. Rupp, H.-P. Ibing · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1995 · Heft 44 · S. 1502-1506
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Bei einer 72jährigen Patientin war vor 5 Jahren erstmals eine Anämie festgestellt worden. Kurz darauf hatte sie Blutauflagerungen beim Stuhlgang bemerkt; eine Blutungsursache konnte bei der endoskopischen Untersuchung nicht gefunden werden. Ebenso blieben in den nächsten Jahren mehrfach durchgeführte selektive Mesenterikographien, eine diagnostische Laparoskopie, eine Kontrastmitteldarstellung des Dünndarms nach Sellink sowie eine Szintigraphie ohne pathologischen Befund, obwohl mehrfach starke Blutungen auftraten. Jetzt war erneut ein peranaler Abgang von frischem…