Familiäre Zystinurie Langzeitbeobachtung zweier Geschwister
H. Kalaitzis, V. Borgmann, R. Nagel · Aktuelle Urologie · 1993 · Heft 04 · S. 221-226
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird von zwei Brüdern mit familiärer Zystinurie berichtet, die in unserer Abteilung 20 bzw. 13 Jahre nach der Diagnosestellung regelmäßig betreut werden. Beide Patienten wurden 1970 bzw. 1979 im Alter von 5 bzw. 4 Jahren mit kompletten Ausgußsteinen vorgestellt. Die primäre Steinanalyse ergab bei beiden Patienten keine Zystinanteile. Obwohl nach Diagnose-stellung eine adäquate Prophylaxe, bestehend aus reichlicher Flüssigkeitszufuhr, Alkalisierung, Vitamin C-Gabe und Gabe von α-Mercaptopropionylglycin, eingeleitet wurde, kam es bei beiden Patienten zu mehrfachen Rezidiven. Sie wurden nach Einf…