CareLit Fachartikel

Hämolytische Krise mit Leberversagen als Erstmanifestation eines Morbus Wilson

S. Degenhardt, G. Blomhard, H. Hefter, G. Kreuzpaintner, W. Lindemann, H. Lobeck, E. Schnaith, W. Stremmel, B. Grabensee · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1994 · Heft 42 · S. 1421-1426

Dokument
1036217
CareLit-ID
Jahr
1994
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
S. Degenhardt, G. Blomhard, H. Hefter, G. Kreuzpaintner, W. Lindemann, H. Lobeck, E. Schnaith, W. Stremmel, B. Grabensee
Ausgabe
Heft 42 / 1994
Jahrgang 119
Seiten
1421-1426
Erschienen: 1994-01-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine 18jährige Frau erkrankte mit einer akuten hämolytischen Anämie, einem akuten transitorischen Nierenversagen und einem progressiven Leberversagen. Coeruloplasmin und Serum-Kupferkonzentration waren normal, ein Kayser-Fleischer-Ring und jede neurologische Symptomatik fehlten initial. Eine Leberbiopsie verbot sich wegen der Blutungsneigung. Die Diagnose eines Morbus Wilson konnte erst nach Überwindung des akuten Nierenversagens anhand der Kupferausscheidung im Urin (2890 µg/d, nach D-Penicillamin-Gabe 7330 µg/d) gestellt werden. Wegen des progredienten Leberversagens war eine Lebertransplantati…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift