Elektrophysiologische Befunde bei der Synästhesie
K. Schiltz, K. Trocha, B. M. Wieringa, H. M. Emrich, S. Johannes, T. F. Münte · Klinische Neurophysiologie · 1998 · Heft 01 · S. 29-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter Synästhesien versteht man Sinneseindrücke in einer nicht stimulierten Modalität, die die Stimulation in einer anderen Modalität obligat begleiten (zum Beispiel „farbiges” Hören). Eine Beziehung zu eidetischen Fähigkeiten wird angenommen. Eine Gruppe von 17 Personen mit Synästhesien und eine gleichgroße Kontrollgruppe wurden in einem Experiment getestet, das darauf abzielt, intersensorische Konflikte zu induzieren. Während einer Lernphase wurden 4 japanische Buchstaben vielfach in einer immer gleichen, jedoch für jedes Symbol verschiedenen Farbe präsentiert. In der Testphase, während der von…