Eine Methode zur schnellen Schätzung der Reizantworten einzelner Motoneurone des Menschen auf transkranielle magnetische und periphere elektrische Stimulation
H. Feistner, F. Awiszus, M. Sailer, H. Hinrichs, H. J. Heinze · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1996 · Heft 02 · S. 80-84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beim Menschen ist es unmöglich, die Effekte, die bei Reizung eines einzelnen spinalen Motoneurons auftreten, durch direkte intrazelluläre Ableitung zu quantifizieren. Über eine Kreuzkorrelation zwischen wiederholten Reizen und dem Entladungsverhalten einzelner motorischer Einheiten ist es jedoch bis zu einem gewissen Grad möglich, indirekte Informationen über die postsynaptischen Ereignisse des entsprechenden spinalen Motoneurons zu erhalten. Die Reize, die bei Kreuzkorrelationsexperimenten beim Menschen Anwendung finden, sind üblicherweise elektrische Reize eines peripheren Nerven zur Generierun…