Evozierte Kohärenz des EEG: I. Mathematische Grundlagen und methodische Aspekte
H.-J. Volke · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1995 · Heft 04 · S. 215-221
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kohärenzen des EEG finden in der Fachliteratur als Indikatoren der Hirntätigkeit zunehmendes Interesse. Jedoch werden sie in der Regel auf relativ großen Analyseintervallen (von mehreren Sekunden bis Minuten) berechnet und widerspiegeln demzufolge eher einen allgemeinen funktionellen Status als elementare Operationen des Hirns. Im Unterschied dazu ermöglicht die hier vorgeschlagene Methode die Erkennung kurzdauernder Kohärenzphänomene im Kontext der zentralnervösen Reizverarbeitung. Zur Abgrenzung gegenüber den oben genannten steady state-Kohärenzen wurde deshalb - in Analogie zum Begriff des evo…