Psychopharmakotherapie der Panikstörung - Aktueller Stand
Bernd Eikelmann · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2000 · Heft 03 · S. 55-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Zum Verständnis von Angst- und Panikstörungen ist ein bio-psychosozialer Zugang erforderlich. Eine genetische Disposition für diese Krankheitsgruppe gilt als sicher. Die neurobiologischen Grundlagen der Erkrankung sind komplexer Art und bis heute nicht ausreichend geklärt. Unter psychopathologischen und dynamischen Gesichtspunkten ist die Nähe der Panikkrankheit zu anderen Angst- und Zwangserkrankungen, ferner zu posttraumatischen Belastungsstörungen von Bedeutung. Zu den sozialen Einflussfaktoren, die vor allem verlaufswirksam sind, zählt das fehlende Verständnis für die Krankheit bei den Betroffenen,…