Letale Osteochondrodysplasien: pränatale und postnatale Differentialdiagnostik
I. Sauer, B. Klein, B. Leeners, C. Cotarelo, W. Heyl, A. Funk · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2000 · Heft 03 · S. 112-121
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ZIEL: Letale Osteochondrodysplasien stellen eine heterogene Gruppe seltener genetischer Erkrankungen dar, die durch eine abnorme Ausreifung und ein gestörtes Wachstum von Knorpel und Knochen gekennzeichnet sind. Ihre Inzidenz liegt bei 1 - 3 auf 10 000 Geburten. MATERIAL UND METHODE: 5 pränatal diagnostizierte Fälle mit zweimalig thanatophorer Dysplasie, Achondrogenesis Typ II und zweimalig Fibrochondrogenesis werden vorgestellt. Anhand dieser Fälle sowie einer Literaturübersicht werden die häufigsten Erkrankungen diskutiert und die Differenzialdiagnostik anhand der pränatalen Ultraschallcharakte…