Notfallkoniotomie bei oberer Atemwegsobstruktion infolge Epiglottitis beim Erwachsenen
W. Ruppen, I. Besmer, Ch. Schlegel, H. Gerber · Der Notarzt · 2000 · Heft 04 · S. 138-140
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wegen einer während ca. drei Stunden zunehmenden Dyspnoe sucht ein 46-jähriger, ansonsten gesunder Patient, seinen Hausarzt auf. Aufgrund der schweren Dyspnoe bei klassischer Epiglottitissymptomatik alarmiert der Hausarzt sofort den Rettungsdienst. Trotz konservativer Therapie verschlechtert sich die Dyspnoe weiter, so dass während des Transportes bei unmöglicher Maskenbeatmung die Notfallkoniotomie mit einem Skalpell durchgeführt wird. Der Patient kann in der Folge suffizient beatmet werden und überlebt das Ereignis ohne bleibende Schäden.