Die unilaterale Hörstörung im Kindesalter
Ch. Kiese-Himmel, E. Kruse · Pädiatrische Praxis · 2001 · Heft 01 · S. 18-22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Eine unilaterale cochleäre Hörstörung gilt als Risiko für die Entwicklung der Hörwahrnehmung, der verbalen Kommunikation, des Verhaltens und der schulischen Leistungsentwicklung. Daher ist ihre frühe Erfassung wichtig. METHODE/PATIENTEN: An der Pädaudiologischen Abteilung des Universitätsklinikums Göttingen wurden während eines definierten 5-Jahres-Zeitraums (1. 10. 1994 - 30. 9. 1999) 182 Kinder bis zum 10. Altersjahr mit einer permanenten, versorgungspflichtigen Hörstörung unterschiedlichen Ausmaßes diagnostiziert. Hiervon waren 132 Kinder bilateral hörgestört. 50 Kinder (27,5 %) h…