CareLit Fachartikel
Syndrom der spastischen Parese
V. Dietz · Aktuelle Neurologie · 2001 · Heft 02 · S. 49-52
Dokument
1036620
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer akuten zentralen Läsion kommt es zuerst zu einer „Schock”-Phase mit schlaffem Muskeltonus, danach entwickelt sich ein spastisches Syndrom. Dieses ist klinisch durch eine Muskeltonuserhöhung und gesteigerte Reflexe sowie eine charakteristische Bewegungsstörung gekennzeichnet. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die spastische Bewegungsstörung wesentlich durch sekundäre Veränderungen der Antigravitationsmuskulatur verursacht ist, die eine spezifische Behandlung erfordert. Die gesteigerten Muskeleigenreflexe spielen eine nur untergeordnete Rolle.
Schlagworte
Aktuelle Neurologie