Gegenwärtige Grenzen der molekularbiologischen Diagnostik bei Gillespie-Syndrom
M. Kieslich, K. Vanselow, G. Wildhardt, B. Gebhardt, R. Weis, H. Böhles · Klinische Pädiatrie · 2001 · Heft 02 · S. 47-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. HINTERGRUND: Das Gillespie-Syndrom ist charakterisiert durch die Trias partielle Aniridie, zerebelläre Ataxie und psychomotorische Retardierung. Überwiegend sind Mädchen betroffen. Vererbungsmodus und genetischer Hintergrund des Syndroms sind bisher nicht geklärt. Eine wichtige Differenzialdiagnose der fixierten Mydriasis sind autosomal dominant vererbte Aniridien, bei denen PAX6-Genmutationen gefunden wurden. 1998 wurde erstmals eine de-novo-Translokation t(X;11) (p22.32;p12) bei einem Patienten mit Gillespie-Syndrom beschrieben. PATIENTEN UND METHODEN: Ein 8-jähriges Mädchen mit oben genannter…