Veränderungen der Reizantworten motorischer Einheiten auf transkranielle Magnetstimulation bei Patienten mit multipler Sklerose und zerebralem Insult
M. Schubert, K. R. Mills, S. J. Boniface, A. Konstanzer, R. Dengler · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1991 · Heft 01 · S. 28-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei multipler Sklerose und zerebralem Insult werden nach transkranieller Magnetstimulation häufig verzögerte, amplitudengeminderte oder fehlende Muskelsummenantworten gefunden. Zur Untersuchung der zugrundeliegenden pathophysiologischen Mechanismen wurde das Entladungsverhalten einzelner, willkürlich aktiver motorischer Einheiten nach transkranieller Magnetstimulation mit Hilfe von Peristimulus-Zeit-Histogrammen analysiert. Bei beiden Patientengruppen fanden sich: 1. Verlängerungen der Latenz und der Dauer des primären Gipfels, der bei Gesunden eine Latenz von 17-30 ms und eine Dauer von 2-8 ms a…