CareLit Fachartikel

Falsche Interpretation des Papaverintestes - Optimale Nutzung des Papaverins

M. Schnyder von Wartensee, A. Sieber, U. E. Studer · Aktuelle Urologie · 1989 · Heft 01 · S. 9-11

Dokument
1036753
CareLit-ID
Jahr
1989
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Urologie
Autor:innen
M. Schnyder von Wartensee, A. Sieber, U. E. Studer
Ausgabe
Heft 01 / 1989
Jahrgang 20
Seiten
9-11
Erschienen: 1989-01-01 00:00:00
ISSN
0001-7868

Zusammenfassung

Zusammenfassung Es gibt Patienten, bei welchen mit Papaverin nur zu Hause Erektionen ausgelöst werden können, in der Praxis jedoch auch mit hohen Dosierungen nicht. Es scheint, daß in erster Linie die Streßsituation des Patienten mit entsprechend gesteigertem Sympathicotonus und der damit verbundenen Vasokonstriktion für dieses Phänomen verantwortlich ist. Die Beurteilung des Papaverintestes sollte deshalb immer unter dem Gesichtspunkt erfolgen, daß ein streßbedingt falsch-schlechtes Resultat vorliegen könn-te. Es wird auch empfohlen, möglichst alle Patienten Selbstinjektionen durchführen zu lassen.

Schlagworte

Papaverine Test Erectile dysfunction Aktuelle Urologie