Mikrochirurgische Korrektur einer renalen Segmentarterienstenose durch extrakorporale Nierenchirurgie mit nachfolgender Autotransplantation
K. Dreikorn · Aktuelle Urologie · 1988 · Heft 04 · S. 175-178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 19jährigen Mann mit einer exzessiven renovaskulären Hypertonie wurde angiographisch eine ausgeprägte Stenose einer renalen Segmentarterie diagnostiziert. Nach Nephrektomie und Perfusion mit Euro-Collins-Lösung wurde die Gefäßstenose extrakorporal in Hypothermie mikrochirurgisch korrigiert und die Niere in die kontralaterale Fossa iliaca retransplantiert. Die Operation führte zur Normalisierung des Blutdruckes und signifikanten Verbesserung der Nierenfunktion. In ausgewählten Fällen stellt das extrakorporale Vorgehen ein bewährtes Verfahren zur Korrektur intrarenaler Gefäßstenosen dar.