Spontane Milzruptur bei akuter Malaria tropica
S. Falk, H. Protz, U. Köbrich, H. J. Stutte · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1992 · Heft 22 · S. 854-857
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 44jährigen Patienten traten ab dem 7. Tag nach der Rückkehr von einem Urlaub in Kenia Fieberschübe (bis 40°C) auf. Eine Malariaprophylaxe mit Chloroquin (250 mg/Woche) war korrekt durchgeführt worden. Die Konzentrationen von Lactatdehydrogenase (493 U/l) und Gesamtbilirubin (3,55 mg/dl) waren erhöht. Im Blutausstrich zeigten sich Ringformen von Plasmodium falciparum. Daraufhin erhielt der Patient Mefloquin in absteigender Dosis (750/500/250 mg) im Abstand von 8 Stunden. In der darauffolgenden Nacht erlitt er plötzlich einen Kreislaufzusammenbruch und klagte über Druckschmerzen vorwiegen…