Diagnose des Hirntodes: Grenzen der Angiographie nach osteoklastischer Trepanation
J. F. Spittler, H. Langenstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 48 · S. 1828-1831
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 50jähriger Patient erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit intrazerebraler Blutung, Rindenkontusionsherden und einer Felsenbeinfraktur. Innerhalb einer Stunde nach dem Unfall wurde er komatös. 3 Tage nach operativer Ausräumung einer intrazerebralen Blutung über eine frontoparietale osteoklastische Trepanation (Entfernung eines 4 × 5 cm großen Knochendekkels) traten eine komplette Hirnstammareflexie, ein Atemstillstand und Temperaturabfall über 20 Stunden sowie ein isoelektrisches EEG auf, so daß klinisch-neurologisch am Hirntod des Patienten nicht zu zweifeln war. In der kraniellen digita…