Kryptokokkenmeningitis bei AIDS: erfolgreiche Langzeitprophylaxe durch Fluconazol
T. Glück, P. Weber, K. H. Wiedmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 51/52 · S. 1955-1958
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 30jährigen HIV-positiven Patienten, der mehrfach wegen Mundsoors mit Amphotericin B behandelt wurde, kam es zu Kopfschmerzen, Fieber bis 38,5°C, Schwindel mit Fallneigung sowie Sprach- und Wortfindungsstörungen. Im Liquorpunktat fanden sich 5700/3 Zellen, bei denen es sich in 90 % um bekapselte Hefepilze handelte (Tuschepräparat). Der Kryptokokkenantigentiter war im Serum (1 : 256) und im Liquor (1 : 1024) deutlich erhöht, so daß die Diagnose einer Kryptokokkenmeningitis gestellt und eine intravenöse Therapie mit 0,3 mg/kg · d Amphotericin B und 150 mg/kg · d Flucytosin eingeleitet wurd…