Paroxysmales nicht-hereditäres Angioödem
J. Steurer, G. Siegenthaler-Zuber, W. Siegenthaler, S. Suter, F. J. Kessler, M. Vahlensieck, R. Streuli, G. Lingg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 42 · S. 1586-1590
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Patienten, einer 53jährigen Frau und einem 46jährigen Mann, traten seit 5 bzw. 4 Jahren bei vorher unauffälliger Anamnese rezidivierend hypovolämische Schockzustände auf. Die Episoden waren gekennzeichnet durch Spannungsgefühl und teilweise Ödeme in den Extremitäten sowie vermehrten Durst. Innerhalb weniger Stunden kam es zu Schweißausbrüchen, Tachykardie, orthostatischen Beschwerden und Schock. Bei der Patientin fiel der systolische Blutdruck auf 70 mm Hg, und die Pulsfequenz stieg auf 150/min; der Blutdruck des Patienten war während des ersten Anfalls sphygmomanometrisch nicht meßbar.…