Chronifizierte paranoid-halluzinatorische Psychose als Erstmanifestation einer HIV-Infektion?
H. Bernhard, U. Frommberger, K. Ch. Weber, M. Philipp, G. Ramadori, K.-H. Meyer zum Büschenfelde · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 13 · S. 503-506
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 36jährigen Patienten kam es ein Jahr nach Bekanntwerden einer HIV-Infektion mit erniedrigtem T4/T8-Quotienten zu einem akuten paranoid-halluzinatorischen Syndrom. Klinische Symptome der HIV-Infektion waren bisher nicht aufgetreten. Fokale Hirnläsionen durch opportunistische Infektionen und Neoplasien wurden mittels Computer- und Kernspintomographie ausgeschlossen. In der Kernspintomographie stellten sich kleine Markläsionen dar; die Hirn-Sequenz-Szintigraphie zeigte ein inhomogenes Perfusionsmuster im Bereich beider Hemisphären. Der Liquor wies eine lymphozytäre Pleozytose und eine Eiwe…