Kernspintomographie im Kindesalter*: Erfahrungen mit 407 Untersuchungen bei 275 Kindern und Jugendlichen**
H. P. Higer, P. Gutjahr, M. Just, D. Voth, Ch. Herrmann, B. Reiter, M. Dittrich, H. Peters, J. A. Ermert, S. Wende, P. Pfannenstiel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 12 · S. 456-461
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Innerhalb von drei Jahren wurden bei 275 Kindern und Jugendlichen 407 überwiegend neuroradiologische MRT-Untersuchungen durchgeführt. Dabei ergab sich, daß die MRT in der Lage ist, die seither gebräuchlichen bildgebenden Verfahren bei onkologischen und neurologischen Fragestellungen weitgehend zu ersetzen. Die Sensitivität des Verfahrens ist gering beim Nachweis feiner Verkalkungen (besser: CT), bei diffusem meningealem Befall (besser: Lumbalpunktion) und bei diffuser Metastasierung im Spinalkanal (besser: Myelographie). Der große Vorteil der Methode liegt darin, daß sie aufgrund niedriger Feldst…