Autoimmunphänomene nach Silikonimplantation
W. Kaiser, G. Biesenbach, J. Zazgornik · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 36 · S. 1376-1379
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 42jährigen Patientin traten elf Jahre nach Silikonaugmentation der Mammae Arthralgien mit serologischen Autoimmunphänomenen auf: antinukleäre Antikörper vom gesprenkelten Typ (Titer 1 : 320 bis 1 : 1280), Komplementverbrauch, zytoplasmatische Schilddrüsenantikörper (1 : 400) und eine konstante Blutsenkungserhöhung bei Verdacht auf Silikonmastitis (Angiotensin-converting-Enzym 108 U/min, computertomographischer Infiltrationsbefund an der rechten Plastik). Einer Explantation steht die Patientin aufgrund ihrer geringen klinischen Beschwerden derzeit ablehnend gegenüber.